Stellen Sie sich einen Kurs vor, in dem alle mit ihrem optimalen Einsatz arbeiten, eine großartige Zeit haben, stärker werden und noch mehr motiviert sind, wiederzukommen und mehr zu fahren. Wettbewerb zu Ihrem Vorteil zu nutzen, kann ein wertvolles Werkzeug in Ihrem Instruktoren-Toolkit sein, um das ideale Trainingserlebnis zu befeuern.
Die Fitnessbranche boomt mit Geräten, die darauf ausgelegt sind, eine wettbewerbsorientierte Atmosphäre zu erzeugen. Ein Anstieg tragbarer Technologie wie Uhren und anderer elektronischer Geräte macht das Tracking von Energieverbrauch, Leistung und anderen Leistungsindikatoren zugänglicher. Mit Kennzahlen, die über individuelle Monitore wie den farbigen LCD-Computer am Spinner® Chrono™ Power Bike oder über öffentliche Anzeigen wie Leaderboards dargestellt werden, haben Instruktoren mehr Ressourcen als je zuvor, um gesunden Wettbewerb zu fördern.
Angesichts des wachsenden Trends, Wettbewerb zur Steigerung des Einsatzes zu nutzen, ist es wichtig, unterschiedliche Ansätze zum Wettbewerb zu verstehen. In manchen Fällen kann Wettbewerb die Leistung sogar negativ beeinflussen, wenn er nicht effektiv eingesetzt wird. Spinning® ist für alle da, daher möchten wir sicherstellen, dass Sie eine einladende, spaßige Umgebung schaffen, die niemanden durch intensiven Wettbewerb abschreckt oder einschüchtert.
Forschung kann uns dabei helfen, Wettbewerb bestmöglich zu coachen und Informationen in Fitnesskurse zu integrieren. Drei Methoden, um Rider durch Wettbewerb positiv zu motivieren, sind, Rider gegen sich selbst oder als Teil eines Teams antreten zu lassen. Sie können auch Leaderboards und andere Anzeigen einsetzen, um effektive Kennzahlen wie Watt pro Kilogramm (W/kg) zu veranschaulichen.
Welche Drills können Sie nutzen, um gesunden Wettbewerb in Ihren Kursen zu fördern?
Rider vs. Selbst: Dies kann eine großartige Möglichkeit sein, alle einzubinden, ohne den zusätzlichen Druck, dass Rider nervös sind, was andere über ihre Leistung denken könnten. Wenn Sie Spinner® Chrono™ Power Bikes einsetzen, absolvieren Sie ein 30-Sekunden-Intervall, bei dem die Teilnehmenden ihre Watt verfolgen. Nach der Erholung vom ersten Versuch kann der Rider den Drill wiederholen und versuchen, seine erste Leistung zu erreichen oder zu verbessern. Wenn persönliche Verbesserungen sichtbar werden, fühlen sich Einzelne stärker befähigt und motiviert, wiederzukommen.
Realistische Zielsetzung und ein starker Glaube an die Selbstwirksamkeit einer Person, also die Fähigkeit, ihre Ziele zu erreichen, können beeinflussen, in welchem Maße Personen erfolgreich sind (1). Indem man gegen sich selbst fährt, liegt die Zielsetzung vollständig in den Händen des Riders, weil er gegen seine vorherige Zeit antritt, statt eine unrealistische Kennzahl zu sehen, die ein anderer Rider als Standard gesetzt hat.
Rider als Teil eines Teams: Dies ist eine ideale Möglichkeit, extrinsischen Wettbewerb in Ihre Spinning® Kurse einzuführen. Wenn Sie mit einem Leaderboard-System unterrichten, das diese Funktionalität bietet, können Sie Kennzahlen wie insgesamt verbrannte Kalorien und durchschnittliche Watt als Gruppe anzeigen. Anschließend können Sie den Wettbewerb als Gruppenanstrengung rahmen, um ein numerisches Ziel zu erreichen. Oder Sie teilen den Kurs in die linke und rechte Seite des Raums und schaffen so zwei Teams innerhalb des Kurses. Wenn Ihre Rider als Team arbeiten, erleben sie eine Art von Motivation, die kooperativ und unterstützend ist.
Chancengleichheit schaffen: Als Instruktor sollten Sie sich bewusst sein, dass es demotivierend sein kann, wenn Rider sich mit anderen vergleichen, die weit über ihrem Fähigkeitsniveau oder ihrer Stärke liegen. Wenn Sie Leaderboards oder Kennzahlen verwenden, die die Rider ranglisten, wählen Sie Watt pro Kilogramm statt absoluter Watt. Watt pro Kilogramm (W/kg) spiegelt das Verhältnis von Leistung zu Körpergewicht wider und berücksichtigt somit das Körpergewicht. Das ist wichtig, weil eine schwerere Person auf einem Spinner® Bike aufgrund des zusätzlichen Gewichts wahrscheinlich mehr Kraft auf die Pedale ausüben kann.
Bei der Auswahl eines Drills, der gesunden Wettbewerb hervorruft, ist ein Schlüssel, den Kurs so personalisiert wie möglich für jeden einzelnen Rider zu unterrichten. Wenn weniger Personen konkurrieren, arbeiten Menschen laut Forschung härter, als wenn sie in oder gegen eine größere Gruppe konkurrieren (2). Darüber nachzudenken, wie ein Instruktor diese Kleingruppenatmosphäre schaffen kann – ob er zwei Rider oder 100 Rider unterrichtet – kann entscheidend sein, um jeden einzelnen Rider zu motivieren. Ein Instruktor kann darauf hinarbeiten, eine personalisierte Atmosphäre zu schaffen, indem er seine Rider im Kurs wirklich kennenlernt. Ihre Namen und Ziele zu kennen, kann ein großartiger Ausgangspunkt sein!
Instruktoren können auch zu Expert:innen für verschiedene Kennzahlen werden, die leistungsstarke Indikatoren für Performance sein können, indem sie die SPINPower® Instructor Certification absolvieren, um die unterschiedlichen Tools zu verstehen, die in Kursen eingesetzt werden können, in denen Wettbewerb zur Motivation genutzt wird.
Wettbewerb kann eine großartige Möglichkeit sein, Rider in einem Spinning® Kurs zu motivieren. Sein Erfolg kann jedoch von Ihrer jeweiligen Rider-Gruppe abhängen. Jeder Teilnehmende ist anders. Wie sie auf Wettbewerb reagieren, kann variieren. Das Verständnis der Forschung zum Wettbewerb und dazu, wie Instruktoren gezielt eine Atmosphäre schaffen können, die gesunden Wettbewerb unterstützt, kann die Leistung steigern, indem Rider inspiriert werden, mehr Einsatz zu zeigen und ihre Bestleistung abzurufen!
Dieser Artikel wurde von Olivia Ellis M.S. beigetragen.
Referenzen:
(1) Brusso, R., Orvis, K., Bauer, K., & Tekleab, A. (2012). Interaction among self-efficacy, goal orientation, and unrealistic goal-setting on videogame-based training performance. Military Psychology,24(1), 1-18. doi:10.1080/08995605.2012.639669
(2) Garcia, S. M., & Tor, A. (2009). The N-effect: More competitors, less competition. Psychological Science,20(7), 871-877.





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